"Bratort" in Hockenheim: Heiße Würste, kühle Getränke und gute Gespräche
Bei hochsommerlichen Temperaturen hat der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Sturm die dritte Ausgabe seines „Bratorts“ vor seinem Wahlkreisbüro in Hockenheim veranstaltet. Rund 60 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung zu Bratwurst, kühlen Getränken und Gesprächen über aktuelle politische Themen.
„Ich freue mich sehr über den großen Zuspruch. Neben einigen Stammgästen, die schon mehrfach beim Bratort dabei waren, konnte ich auch viele Bürgerinnen und Bürger zum ersten Mal begrüßen“, berichtet Sturm.
Das Format unter dem Motto „Politik zum Anbeißen“ solle bewusst einen unkomplizierten Zugang zur Politik ermöglichen. „Nicht jedes politische Gespräch muss in einem Sitzungssaal stattfinden. Beim Bratort kann man vorbeikommen, eine Bratwurst essen und ganz ungezwungen miteinander ins Gespräch kommen.“
Passend zu den hochsommerlichen Temperaturen spielte das Thema Hitze in vielen Gesprächen eine Rolle. Dabei ging es insbesondere um die Frage, wie Städte und Gemeinden auch an heißen Tagen lebenswert bleiben können.
Sturm sieht hier erhebliches Potenzial in der Gestaltung des öffentlichen Raums: „Zusätzliche Bäume und schattige Plätze, weniger versiegelte Flächen oder das Prinzip der Schwammstadt können dazu beitragen, unsere Kommunen besser an heiße Sommer anzupassen.“
Bei einer Schwammstadt wird Regenwasser möglichst vor Ort aufgenommen und gespeichert, statt es unmittelbar abzuleiten. In Baden-Württemberg gibt es bereits konkrete Unterstützung, etwa durch den Klimaschutzfonds der Klimastiftung Baden-Württemberg, über den seit Februar 2026 regionale Klimaschutzprojekte gefördert werden können.
Auch die Mittel aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität bieten Chancen, unsere Städte und Gemeinden fit für die Zukunft zu machen.
Jetzt kommt es darauf an, dass die Kommunen von diesen Möglichkeiten profitieren und vor Ort konkrete Projekte umsetzen können. Auch die Verbindung von Wirtschaft, Energie und Klimaschutz beschäftigte viele Besucher. Beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und der Elektromobilität brauche es nach Ansicht des Abgeordneten eine kluge und verlässliche Strategie.
„Notwendige Veränderungen müssen zugleich wirtschaftlich tragfähig sein, für unsere Betriebe ebenso wie für die Bürgerinnen und Bürger“, betont Sturm. Daneben nutzten die Besucher die Gelegenheit, zahlreiche weitere Anliegen aus Hockenheim und der Region unmittelbar mit ihrem Landtagsabgeordneten zu besprechen.
Für Sturm hat sich das Format nach drei Ausgaben bewährt: „Der Bratort zeigt, wie wichtig niedrigschwellige Gesprächsangebote sind. Zuhören, unterschiedliche Sichtweisen austauschen und erfahren, was die Menschen vor Ort bewegt, genau darum geht es mir. Vielen Dank an alle Besucherinnen und Besucher für die abwechslungsreichen und offenen Gespräche.“