Berichte

CDU Reilingen hat erstmals Frauenfasching ausgerichtet

Reilingen. Mittwoch 20. Februar. 19.31h in der Mannherzhalle. Eine Versammlung von merkwürdigen Gestalten. Vampire, Clowns, Zauberinnen, Chinesen, Zebras!? Der CDU-Gemeindeverband verlegt das Zentrum des Frauenfaschings nach Reilingen!
Die CDU-Reilingen kann also nicht nur Kommunalpolitik – sie bringt die Mannherzhalle zum kochen und lässt die Wände wackeln! Anette Schweiger, Vorsitzende der CDU-Reilingen und Gemeinderätin, organisiert und moderiert die alles. Kraft und Kraftine heizen ein und lassen keine der Gestalten mehr sitzen, der ganze Saal singt mit – da kommt teils die Lautsprecheranlage nicht mehr mit!  
Vera Strittmatter ist direkt aus Paris gekommen und beschreibt ihre Karriere auf dem Laufsteg als dreimal-XL-Modell. Selbst Klamotten-Karl (Lagerfeld) hatte nur gute Worte für sie: trés dick, trés dick! Danach schlugen sich die KVR Hüpfmädels mit Prinzessin Sabine (der 1. von tanzender Brillanz) durch das Dschungelcamp bekämpften die Dschungelkrankheiten auf Rat von Dr. Bob mit viel Flüssigkeit – auch hier stieg die Stimmung und der Pegel mit jedem Gläschen…
Bawett (alias Nanette Frey) und Holde (V. Strittmatter) gaben in der Bütt die wichtigsten Informationen rund um das Thema „Männer“ zum Besten und wurden lautstark von den Anwesenden für die Ratschläge gefeiert.
Der Tanz der Faschingsmäuse (trainiert von Iris und Melanie Plautz) sowie das von Nina und Klaus Schweiger vorgetragene Lied „Cordula Grün“ rundeten die Veranstaltung ab.
Klarer Höhepunkt war dann noch die Prämierung der besten Kostüme – Monika Mahler-Schellenberger aus Hockenheim, Diana Wirth aus Neulußheim, Julia Triebskorn aus Hockenheim und Ulrike Wohlrab aus Reilingen wurden für die besten Einzelkostümierungen geehrt. Die Preise für die besten Gruppenkostümierungen gingen an die Vampire aus Reilingen, die Kartenspielerinnen aus Reilingen, die Clowns aus Wiesloch und die Chinesinnen aus Reilingen.
Eine tolle Frauenfaschingsveranstaltung der CDU-Reilingen, die sicher in 2020 eine Wiederholung erfährt!

Anette Schweiger heizt ein!
(Foto: Jens Penther)
v.r.n.l.: Monika Mahler-Schellenberger aus Hockenheim, Diana Wirth aus Neulußheim, Julia Triebskorn aus Hockenheim und Ulrike Wohlrab aus Reilingen
(Foto: Jens Penther)
Gewinner Gruppenkostüme: Vampire aus Reilingen, die Kartenspielerinnen aus Reilingen, die Clowns aus Wiesloch und die Chinesinnen aus Reilingen
(Foto: Jens Penther)

BND-Präsident Kahl: „Nachrichtendienste notwendiger Bestandteil des wehrhaften Rechtsstaates“

Gemeinsamer Neujahrsempfang der CDU Rhein-Neckar und der CDU Reilingen

Reilingen. Für Karl Klein, den CDU-Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Wiesloch, der für die baden-württembergische CDU-Landtagsfraktion den Wahlkreis Schwetzingen mitbetreut, in Hockenheim geboren und in Reilingen aufgewachsen ist, war es sozusagen ein Heimspiel: In der Spargelgemeinde fand am vergangenen Sonntag der gemeinsame Neujahrsempfang der CDU Rhein-Neckar und der CDU Reilingen statt. Rund 100 Gäste hatten den Weg in die Aula der Friedrich-von-Schiller Gemeinschaftsschule gefunden, unter ihnen die drei CDU-Parlamentarier Olav Gutting (Bundestag), Claudia Martin (Landtag) und Dr. Albrecht Schütte (Landtag) sowie der ehemalige Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Stephan Harbarth, der im November 2018 zum neuen Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichtes gewählt wurde und daher alle politischen Ämter niederlegen musste.

Neben dem Festredner Dr. Bruno Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), galt ein besonderer Willkommensgruß Reilingens Bürgermeister Stefan Weisbrod und seinem Amtsvorgänger Walter Klein, dem stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden und Bürgermeister Marcus Zeitler wie auch weiteren Bürgermeistern, Prinzessin Sabine I. vom Karnevalsverein Reilingen „Die Käskuche“, der CDU-Vorsitzenden Anette Schweiger, dem Chef der CDU-Kreistagsfraktion Bruno Sauerzapf und der Vorsitzenden der Frauen Union Rhein-Neckar Anette Dietl-Faude. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Musikfreunde Reilingen.

Klein gratulierte zunächst Gutting zu seiner Berufung in den CDU-Bundesvorstand und Harbarth zu seiner Wahl zum Bundesverfassungsrichter und ging im Anschluss auf die Landespolitik, die Europawahl und die Kommunalwahlen in Baden-Württemberg ein, die zeitgleich am 26. Mai 2019 stattfinden. „Ihnen allen, die Sie bei der Kommunalwahl kandidieren, danke ich für Ihre Bereitschaft und Ihr großartiges Engagement. Das ist gelebte Demokratie“, so der stellvertretende Vorsitzende der CDU Rhein-Neckar.

Nach einem Grußwort von Bürgermeister Weisbrod trugen sich BND-Präsident Kahl und Bundesverfassungsgerichtsvizepräsident Harbarth in das Goldene Buch der Gemeinde ein.

Olav Gutting MdB widmete sich in seinen Ausführungen der Bundespolitik und machte unter anderem deutlich: „Der Deutsche Bundestag hat mit großer Mehrheit dafür gestimmt, Georgien, Algerien, Marokko und Tunesien als sichere Herkunftsstaaten einzustufen. Die Grünen wollen dies im Bundesrat blockieren, obwohl die Anerkennungsquoten für Menschen aus diesen Ländern extrem gering sind. Das hat mit gesamtgesellschaftlicher Verantwortung nichts zu tun. Die Grünen gefährden auf diese Weise die Akzeptanz des Asylsystems in der Bevölkerung.“

Einen Einblick in das Aufgabengebiet des Bundesnachrichtendienstes (BND) gab dessen Präsident Dr. Bruno Kahl. Der BND habe den Auftrag, Informationen von außen- und sicherheitspolitischer Bedeutung zu sammeln, auszuwerten und der Bundesregierung in Form von Meldungen und Analysen zur Verfügung zu stellen:

„Der BND ist loyaler und diskreter Dienstleister der Bundesregierung.“ „Rund 6.500 Menschen arbeiten für den BND“, so Kahl weiter, „wir verfügen über 450 Kontakte in über 160 Ländern, jeden Tag erreichen uns rund 5.000 Meldungen, denen wir nachgegangen.“ Am 08. Februar 2019 wird Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Festakt zur offiziellen Einweihung der neuen Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in Berlin erwartet. Die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA hätten wieder wachgerüttelt: „Seitdem ist die Welt nicht ruhiger geworden, ganz im Gegenteil. Wir leben in einer durch und durch digitalisierten und globalisierten Welt, die immer unübersichtlicher und auch immer unsicherer wird. Umso wichtiger sind verlässliche Quellen und auch Informationen, um diese Welt zu verstehen und sich in ihr zurechtzufinden.“ Nach Ausführungen zum internationalen Terrorismus, zu Cyberangriffen aus dem Ausland und zu diktatorischen Regimen sagte Kahl: „Nachrichtendienste sind ein ganz normaler und notwendiger Bestandteil des wehrhaften Rechtsstaates.“ Abschließend warb Kahl für den BND, für den die Bundesregierung ebenso wie für den Verfassungsschutz zahlreiche neue Stellen bewilligt hat, als Dienstherrn: „Der Bundesnachrichtendienst ist einer der besten und spannendsten Arbeitgeber im öffentlichen Bereich.“ (Text/Fotos: Matthias Busse)